Altenpflegeumlage steigt auch in 2018

Steigende Ausbildungszahlen in der Altenpflege führen zu Preiserhöhungen in der Pflege ab 1. Januar 2018

Der „Umlagetopf“ aus dem in NRW die Altenpflegeausbildungsvergütung refinanziert wird steigt auch in 2018. Das Volumen der sogenannten „Ausgleichsmasse“ steigt von 317,4 auf 333,96 Millionen Euro. Im Ergebnis führt dies bei den ambulanten Pflegediensten zu einer Steigerung des Refinanzierungsaufschlags in 2018 auf 0,00526 Euro je Punkt (0,00501 Euro je Punkt in 2017) .

Für den Pflegebedürftigen bedeutet dies, dass im Leistungspreis des beauftragten Pflegedienstes ein Kostenanteil von durchschnittlich 11,6 % zur Refinanzierung der Altenpflegeausbildungs-vergütung enthalten sind.

Insbesondere der erneute Anstieg der gemeldeten Ausbildungsverhältnisse von 18.287 Altenpflegeschülern im Jahr 2017 auf 19.323 Altenpflegeschülern im Jahr 2018 ist als ursächlich für die erneute Steigerung des Refinanzierungsaufschlags zu nennen. Zur Erinnerung: Im Jahr 2012 hatte der Landtag in Nordrhein-Westfalen beschlossen, die Kosten der Altenpflegeausbildung neu zu verteilen. Hatten bis dahin ausschließlich Ausbildungsbetriebe und die von ihnen versorgten Patienten die Ausbildungsvergütung zu zahlen werden seit Mitte 2012 alle Betriebe und alle stationären und ambulanten Pflegebedürftigen an den Kosten beteiligt. Das auf diesem Wege zusätzlich eingenommene Geld führen die ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen in einen landesweiten Ausgleichstopf ab aus dem die Altenpflegeausbildung finanziert wird.

Christiane Kolf &
Norbert Buchholz GbR

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